Wahnsinn auf vier Beinen – Gamescom 2016

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Als ich mich entscheide, meinen Sohn zur diesjährigen Gamescom in Köln zu begleiten, tue ich dies mit gemischten Gefühlen. Immerhin gehöre ich der analogen Generation an und spiele nicht. Aber da meine Lebensgefährtin dieses Event bereits zweimal genießen durfte, ist meine Teilnahme wohl eine Frage ausgleichender Gerechtigkeit. Wie auch immer: trotzdem mein Sohn und ich wegen verspäteter Buchung ein maßlos überteuertes Hotelzimmer buchen müssen – immerhin wollen wir zwei Tage bleiben – lässt sich die Organisation insgesamt gut an … zumindest bis zum Erreichen des Bahnsteiges am Tag der Hinfahrt.

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HVV oder: nicht nur eine kulinarische Entdeckungsreise

Der HVV oder Hamburger-Verkehrs-Verbund ist – soviel sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt – meine erste und bei der Gelegenheit auch einzige Adresse bei der Wahl des öffentlichen Verkehrsmittels in und um Hamburg. Ich verdanke dem Unternehmen neben dem arbeitstäglichen Transport meiner Selbst von A nach B und zurück nicht nur weiterstgehend entspannte An,- und Abreisen, sondern darüber hinaus den einen oder anderen unvergesslichen Moment.
Meine Entdeckunsreise in und mit diesem Unternehmen begann vor etwa 5 Jahren, als ich mich entschloss, dem Straßenverkehr zunächst aus Frust und später mangels eigenem Fahrzeug den Rücken zu kehren.

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Mann kann Muse sein

Seit einiger Zeit frage ich mich, ob man einen Vertreter des männlichen Geschlechts als Muse bezeichnen darf. Denn bisher würde ich, sofern man mich gefragt hätte, instinktiv dem weiblichen Geschlecht den Vorzug gegeben haben.
Der Grund, warum ich mir diese Frage überhaupt stelle, ist an sich eher banal: ich hatte Zeit … und genau die habe ich dazu genutzt, mir darüber klar zu werden, was mir in den letzten ein oder zwei Jahren wichtig war oder wurde und – was noch entscheidender ist – ob und wenn ja, wer denn „Schuld“ daran ist, dass so wichtig wurde, was da so wichtig wurde.

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OMI für’s Ohr

Musik – ob nun von OMI, Jessie J oder Katy Perry – ist für mich etwas, dass ich eher nebenbei wahrnehme. Weder bin ich Fan eines Künstlers oder einer Gruppe, noch habe ich mich einer bestimmten Richtung verschrieben. Ich mag es, wenn der Rhythmus stimmt, wenn mich der Sound zum – in meinem Alter eher gemäßigten – Headbangen animiert (das sieht dann ein bisschen aus wie Kopfnicken) oder mir die Tränen in die Augen treibt. Und ich bin, anders als früher, leider nicht mehr so enthusiastisch, wenn es um die Entdeckung von Neuigkeiten geht. Darum ist das, was ich heute Morgen eher zufällig gehört habe, umso überraschender und es Wert, dokumentiert zu werden.

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